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Neue Medien – Ein Einstieg in die Digitalisierung

Wir werden zukünftig immer wieder Beiträge rund um „Die Welt der Neuen Medien“ veröffentlichen. Dabei werden wir unterschiedliche Themen aus diesem breiten und sehr aktuellen Spektrum bringen – vom Bewegtbild im Internet / Video über Social Media und Social Networks bis hin zu Web 2.0 / Web 3.0. Neben den allgemeinen Grundlagen und unterschiedlichen Ansätzen geht es uns vor allem um die konkreten Umsetzungs- und Einsatzmöglichkeiten der neuen Medien. Und genau dies, wollen wir mit Ihnen kritisch diskutieren.

Zum Start überlegt man sich, was könnte ein guter Einstieg sein. Für mich fängt dies immer mit den grundlegenden Elementen an, um allen Lesern den gleichen Einstieg zu ermöglichen. Das sind Fragen wie „was ist das?“, „was bedeutet dies?“, „wie ist es charakterisiert?“, „welche Formen gibt es?“ etc. Für ein Teil der Leser ist dies eine Auffrischung bekannter Inhalte, für andere eine interessante und grundlegende Einleitung.

Neue Medien – ein Versuch zur Begriffserklärung

Ich möchte gerne mit einer Begriffsklärung und -erläuterung anfangen.

Bis heute gibt es keine einheitliche Definition von „Neue Medien“ in der Fachliteratur. Einige beziehen dies auf die Weiterentwicklung bestehender Medien, andere sprechen über komplett neuartige Medien. Der Begriff wird meist zeitbezogen genutzt und bezieht sich in diesem Falle immer auf den aktuellen Stand der neuen Medientechnik. Als zentrales Trennmerkmal zwischen den alten (z.B. Radio, TV) und den neuen Medien ist die Digitalisierung.

In der heutigen Zeit wird der Begriff meist synonym mit der großen Welt des Internets genommen, was allerdings nur einen Teil abdeckt und zu kurz greift. Neue Medien sind Informationsträger, die Daten in digitaler Form übertragen oder auf Daten in digitaler Form zugreifen, also alles was mit Computer-, Mobilfunk-, Satelliten-, Datenverarbeitungs- und Nachrichtentechnik zu tun hat. Darunter fallen u.a. Email, MP3, Flash, DVD, CD-ROM, WWW. Merkmale wie Multimedialität, Interaktivität, Vernetztheit etc. werden hier angeführt.

Neue Medien und ihre Eigenschaften

Patrick Stähler, fluidminds, beschreibt in seinem Buch „Geschäftsmodelle in der digitalen Ökonomie: Merkmale, Strategien und Auswirkungen“ sehr gut die Eigenschaften „Neuer Medien“, die ich hier gerne zitieren möchte. Neue Medien lassen sich zusammenfassend durch fünf Merkmale identifizieren:

1. Der Informationsträger ist selbst aktiv; d.h., er kann “die gespeicherten Informationen (wenigstens im Prinzip) anwenden; somit ist er selbst Wissensträger, Agent”.

2. Der Informationsträger ist interaktiv, d.h., er kann, da er selbst Agent ist, mit anderen Agenten interagieren.

3. Der Informationsträger ist sowohl in räumlicher und in zeitlicher Hinsicht ubiquitär, d.h., die Informationsobjekte auf dem Träger sind von räumlich weit verteilten Agenten bei gleichzeitiger Beständigkeit der Informationen über die Zeit nutzbar.

4. Der neue Informationsträger vernetzt bisher isolierte Informationsobjekte. Aufgrund der Vernetzung entstehen neue Informationsobjekte. Heute spricht man in diesem Zusammenhang auch von Mashup.

5. Der Informationsträger ist multimedial, d.h., er ist fähig, textliche (alphanumerische), akustische, optische und kinetische Informationen aufzunehmen, zu speichern, zu übertragen und wiederzugeben. Als aktiver Informationsträger kann er die multimedialen Informationen auch be- und verarbeiten.

Die neuen Medien sind tagtäglich all gegenwärtig. Wir, Menschen, machen keine wirklichen Unterscheidungen. Für uns ist es im Alltag eigentlich egal, ob wir mit alten oder mit neuen Medien arbeiten. Hauptsache sie erfüllen für die jeweilige Aufgabe ihren Zweck.

Bild: Viktor Hanacek/ picjumbo.com
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One thought on “Neue Medien – Ein Einstieg in die Digitalisierung

  1. Eure Informationen sind okay, aber die Überschrift ist ja unterirdisch! Einmal weil Adam und Eva an dieser Stelle keinen Sinn ergeben, außer patriarchale Vorstellungen zu transportieren, und des Weiteren, weil damit eine Hierarchisierung der Geschlechterverhältnisse vorgenommen wird, die die Informatikherren vielleicht gerne phantasieren, die aber den Tatsachen nicht entspricht 🙂 Träumt weiter!

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